
Killer Application
Raumtemperatur:
Marshall McLuhans Kategorien "heiß" und "kalt" im Computerspiel
Paperback, 194 Seiten, erschienen im Blumenkamp Verlag, (1. August 2010)

Ein Knopfdruck macht noch keine Interaktivität. Ein Auswahlmenü macht noch keine Entscheidungsfreiheit. Um die Teilnahme des Spielers am Computerspiel zu beschreiben, braucht es dringend neue Begriffe. Wäre Marshall McLuhan ein Gamer, er würde sagen:
»Heiße Computerspiele schließen aus, kalte Computerspiele schließen ein. Wie sehr wir an einem Spiel partizipieren können, hängt maßgeblich von der Temperatur seiner Ästhetik ab.«Christian Huberts fühlt hinter die Verheißungen virtueller Welten, um ihre Raumtemperatur zu messen.
»Huberts liest sich packend, liest sich clever, ohne dozierend zu erscheinen. So möchte man öfter über digitale Spiele lesen.«
»Anhand exemplarischer Analysen einiger Computerspiele kommt Huberts […] zu einem durchaus überzeugenden, weil variablen Modell "zur Beschreibung der partizipatorischen Wirkung von Medien" (S. 11).«
»Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Videospielen, für alle denen es schon lange nicht mehr reicht "nur" zu spielen.«

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